Vom Personaldienstleister
zur
Tool-Plattform mit
dem
besten Talentpool am Markt.
Active Sourcing wächst von
~10% auf 20–25% der
Bewerbungen — ohne dass der Marketing-Funnel einbricht.
Damit das funktioniert, brauchen wir einen
Kandidatenpool, der laufend frische Signale gibt:
wer sucht jetzt,
wer kann was,
was zählt für wen. Diese
Experimente sind der Plan dafür.
Heute
~10%
der Bewerbungen aus Active Sourcing
Q2-Ziel
20–25%
ohne Marketing-Rückgang
Hebel
Frische Signale aus dem bestehenden Pool
Drei Arbeitspakete in Q2
Diese Präsentation zoomt auf
Paket 3 (Signal Collection). Pakete 1 und 2
laufen parallel und sind hier nicht im Detail.
Paket 1
Score-basiertes Ranking
Profilqualität · Responsiveness · Fit
Probability. Lead: Jones + Vincent.
Paket 2
Messaging Orchestration
User-Klassen + richtige Message zum richtigen
Zeitpunkt. Lead: David.
Paket 3 · diese Arbeit
Signal Collection
In-Product Prompts + Voice MVP. Speist Pakete 1
und 2 mit Daten. Lead: David + Jones.
FrameworkCRMBehavior Signals
Candidate Activity & Messaging Framework
Heute werden Newsletter, Reverse Apply und Outreach
noch stark über
statische Profildaten
gesteuert. Das nächste Level ist eine operative
Activity-Layer, die erkennt,
wer gerade aktiv sucht,
wer nur warm wird und
wann Messaging wirklich Sinn ergibt.
Problem heute
Statische Segmente
Profilfelder zeigen, was jemand grundsätzlich
kann, aber nicht, ob die Person gerade offen,
aktiv oder schon wieder kalt ist.
Zielbild
Activity Profile je Kandidat
Rolling Windows, Intent-Signale,
CRM-Responsiveness und Profilfrische werden zu
einem operativen Candidate Layer.
Output
Besseres Messaging
Newsletter, Reverse Apply, Push, WhatsApp und
später Active Sourcing werden relevanter,
persönlicher und messbar effizienter.
Der Vorschlag trennt sauber zwischen
Raw Event Collection,
Analytics & Feature Computation,
operativem Backend und
Messaging-Konsum. Genau das fehlt
heute noch, wenn Verhalten künftig zu einem
echten Steuerungssignal werden soll.
Definition für 100% Profilvollständigkeit: Ein Profil
ist nicht dann vollständig, wenn jedes Feld irgendwie
gefüllt ist, sondern wenn alle matchrelevanten Signale
beantwortet,
aktuell genug und
für Active Sourcing nutzbar
sind.
Status & Aktualität
20%
Suchstatus, Dringlichkeit und Startzeitpunkt
müssen frisch genug sein.
Präferenzen
25%
Versorgungsart, Schicht, Arbeitsumfang, Gehalt
und Standort werden häufiger aktualisiert.
Qualifikation
25%
Ausbildung, Weiterbildung, Erfahrung, Sprache
und Führerschein ändern sich seltener.
Das CRM fragt später nicht generisch "Profil
vervollständigen", sondern immer genau eine
fehlende oder veraltete Signalgruppe ab:
erst Status, dann Timing, dann Schichten,
dann Versorgungsart, dann Qualifikation und
Dokumente.
→ Keine Outreach. Quarterly Re-check (Exp
09) fragt höflich nach.
Auswahl-Logik: Leverage-Matrix
Die Experimente sind kein Wunschzettel. Sie folgen drei
Filtern: (1) strategische Wette auf Intent+Timing
(versteckte Bewerbungen) und Spezialisierung
(Sales-Hebel) · (2) Bias zu In-Product
UX-Captures statt Mailings · (3) Sequenz nach
Hebel = Signalwert × Aufwand.
Intent + TimingLead · DavidStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
01 · "Aktiv auf Jobsuche?" Status-Toggle
Problem: Wir wissen nicht, wer gerade
aktiv sucht und wer nur mal auf dem Markt
schaut. Beide sehen für uns gleich aus — egal ob
jemand seit Wochen täglich reinschaut oder bloß
zufällig in unserer DB liegt.
Hypothese: Ein leichtgewichtiger
3-Status-Toggle (Aktiv / Offen / Pause),
prominent im Profil verankert, liefert ein
ehrliches Selbsteinschätzungs-Signal.
Erstmal nur sammeln — was wir damit
machen (Ranking-Boost, Outreach-Throttling,
Newsletter-Frequenz), entscheiden wir, wenn wir
die Verteilung sehen.
Inspiration: LinkedIn "Open to work",
Indeed "Aktiv suchend"-Badge.
Kennzahl
% aktiver User, die einen Status setzen
(Ziel: >50% innerhalb von 30 Tagen)
Verteilung über die 3 Status-Optionen
Update-Rate auf den 60-Tage-Re-Prompt
Erfolgskriterium
Wir haben für >40% der aktiven User einen
aktuellen (<60d alten) Status. Verteilung ist
plausibel (nicht 90% "Aktiv"). Damit ist das
Signal nutzbar — was wir damit machen,
entscheidet ein Folge-Sprint.
"Aktiv"-Inflation (jeder setzt sich auf aktiv,
weil er hofft, mehr zu bekommen) → bewusst keine
Versprechen über Outreach-Verhalten in V1, damit
der Status ehrlich bleibt.
Bewusst nicht in V1
Status sichtbar für Einrichtungen ·
Outreach-Throttling auf "Pause" · Ranking-Boost
für "Aktiv". Erst messen, dann entscheiden.
Intent + TimingLead · DavidStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
02 · "Frühestes Startdatum" Re-Prompt
Problem: Aus dem Chat-Post-Apply-Flow
(live seit 2026-05-04) speichern wir
earliest_start_date. Das wird aber
nie aktualisiert. Nach 3 Monaten ist die Info
wertlos für CSM/Active Sourcing.
Hypothese: Ein Bottom-Sheet beim App-Open
(max. alle 60 Tage) mit dem Pattern aus dem
Post-Apply-Flow hält die Info frisch — geringer
Aufwand, hoher Wert.
Inspiration: Erweitert das bewährte
Pattern aus dem aktiven Experiment
chat-like-post-apply-flow auf den
Standalone-Kontext.
Kennzahl
% User mit earliest_start_date <
60 Tage alt. Ziel: >50% des aktiven Pools.
Erfolgskriterium
CSM-Active-Sourcing-Anrufe mit aktuellem Datum
führen 20% häufiger zu Erstkontakt.
Tracking — wiederverwendet
bestehendes
earliest_start_date-Feld aus Sprint
79
User mit Datum >60d alt ODER Datum in
Vergangenheit ODER kein Datum
Risiken
Modal-Fatigue beim App-Open. Mitigation:
Cooldown 60d, max. 1 Modal pro Session, "Später
erinnern" verschiebt um 14d.
Intent + TimingLead · DavidStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
03 · "Warum suchst du gerade?" Quick-Tap
Problem: Unser Newsletter und unsere
Sales-Pitches reden über alles (Gehalt,
Schichten, Team). Was den einzelnen Kandidaten
wirklich antreibt, wissen wir nicht — also
bleibt jede Outreach generisch.
Hypothese: Eine einzige
Multi-Select-Karte mit 8-10 Gründen liefert in
<30 Sek das Rohmaterial für personalisierte
Messaging Orchestration. Genau das, was Paket 2
braucht.
Kennzahl
% Kandidaten mit ≥1 Grund gesetzt. Ziel: >60%
der neuen Onboardings, >30% der bestehenden.
Erfolgskriterium
Outreach-Antwortrate steigt um 15% wenn
Top-Grund in der Anrede genannt wird (A/B-Test
im Outreach-Tooling).
Survey-Fatigue. Mitigation: nur 1× pro 6 Monate
fragen, Skip immer prominent.
Intent + TimingLead · David / OpsStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
04 · "Schon woanders beworben?" Honesty-Karte
Problem: Ops weiß nicht, ob ein Kandidat
1 oder 10 Bewerbungen draußen hat. Das ist der
größte Faktor für Time-to-Contact-Druck — wer 10
Bewerbungen hat, ist in 7 Tagen weg.
Hypothese: Eine kontraintuitive Frage
("schon woanders beworben?") direkt nach der
Bewerbung liefert Konkurrenz-Signal. Antwortet
erstaunlich oft, weil Kandidaten verstehen, dass
sie damit Druck aufbauen.
Kennzahl
% Post-Apply-User die antworten (statt skip).
Ziel: >35%.
Erfolgskriterium
Ops priorisiert "Mehrere Bewerbungen"-Kandidaten
in CSM-Tool. Time-to-Contact für diese Gruppe
sinkt um 50% (von 4 Tagen auf 2).
Privacy-Wahrnehmung ("Warum will länk das
wissen?"). Mitigation: explizit "Wir verraten
nichts an Einrichtungen" + skip immer ohne
Reibung.
Match Accuracy / SalesLead · David / VincentStatus · Idealänk NavigatorEffort · M
05 · "Erfahrung nach Fachbereich & Funktion"
Problem: Heute sehen Einrichtungen
"Pflegefachkraft, 7 Jahre". Sie wollen aber
"Pflegefachkraft mit 4 Jahren Intensivstation, 2
Jahren Palliativpflege / Onkologie und 3 Jahren
Teamleitung". Diese Tiefe ist
der größte Hebel auf Sales-Conversion.
Hypothese: Ein Stepper pro Fachbereich
und Funktion ist niedrigschwellig genug, dass
>40% der Kandidaten ≥1 Eintrag machen — und
macht das Kurzprofil massiv wertvoller.
Inspiration: "Skill-Levels" auf LinkedIn
/ Stack Overflow — die explizite
Erfahrungs-Tiefe ist das, was Recruiter wirklich
vergleichen.
Kennzahl
% aktive Kandidaten mit ≥1 Fachbereich oder
Funktion >0J. Ziel: >40%.
Erfolgskriterium
Kurzprofile mit Fachbereichs- und
Funktions-Erfahrung bekommen 2× häufiger einen
Anruf von Einrichtungen (Telemetrie auf
Facility-Side).
Datenqualität: Kandidaten überschätzen sich.
Mitigation: V1 nur Anzeige, kein Ranking-Boost
(siehe spezialisierungen.md).
Match AccuracyLead · DavidStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
06 · "Letzte Fortbildung" Inline-Prompt
Problem: Examen ist statisch (von vor
5/10/20 Jahren). Eine Fortbildung von 2025 sagt
"diese Person bildet sich aktuell weiter" — viel
stärkeres Signal für Einrichtungen, die in
spezialisierte Bereiche reinwachsen.
Hypothese: Inline-Card im Profil (kein
Vollbild-Flow) mit Autocomplete-Vorschlägen
senkt die Friktion auf < 20 Sek. Wir bekommen
strukturierte Tags, die direkt im Kurzprofil
landen.
Kennzahl
% Kandidaten mit Fortbildung in den letzten 24
Monaten gesetzt. Ziel: 25%.
Erfolgskriterium
Sales-Pitch-Story: "X% unserer aktiven
Pflegefachkräfte haben in den letzten 2 Jahren
eine Fortbildung gemacht". Wird messbar
zitierbar.
Problem: Wir wissen praktisch nichts über
die Persönlichkeit eines Kandidaten. Lebenslauf
zeigt was sie gemacht haben — nicht wer sie
sind. Genau das, was Einrichtungen entscheidet.
Hypothese (Jones): Sprache hat in der
Pflege-Demografie geringe Friktion (WhatsApp
Voice ist gelernt) und liefert deutlich mehr
Soft Signal als ein weiteres Formularfeld. Der
erste Schritt ist nicht das globale
Profil-Audio, sondern ein konkreter
Post-Apply-Hinweis an ein Unternehmen.
Inspiration: Cluely-/BeReal-Mechanik
(kurz, ungefiltert, einmalig); Audio-Profile in
Dating-Apps; Voice-Notes auf Tinder.
Entwicklungsstufen
7.1 MVP: Post-Apply Voice/Text Note nach
"Interessiert mich" im Chat.
7.2: wiederverwendbare
30-Sek-Sprachvorstellung im Kandidatenprofil.
7.3: Company-Playback mit Transkript,
Suche und Moderation.
Kennzahl
# aktive Kandidaten mit veröffentlichter
Sprachvorstellung. Ziel: 100 in 30 Tagen, 500 in
90 Tagen.
Erfolgskriterium
Antwortrate von Einrichtungen auf Kurzprofile
mit Voice ist 2× höher als ohne
(Telemetrie auf Facility-Side).
(1) GDPR / Audio-Speicherung — Azure Blob mit
Geo-Restriction EU. (2)
Browser-Mic-Permission-UX. (3) Audio-Playback im
Kurzprofil-Email vs. nur in-App. (4)
Hosting-Kosten bei 1.000+ Audios.
Offene Fragen
Wer transkribiert? (Whisper für interne Suche?)
· Audio in der reverse-apply Mail abspielbar
oder nur Link?
Voice Signal · MVPLead · David / JonesStatus · MVP ConceptPost-Apply ChatEffort · M
07.1 · Post-Apply Voice/Text Note an Unternehmen
Problem: Nach "Interessiert mich" ist der
Kandidat maximal engagiert, aber die Bewerbung
bleibt sehr sachlich: Startdatum, Dokumente,
Profilfelder. Präferenzen, Wünsche und kleine
Anmerkungen gehen verloren, obwohl genau sie
Einrichtungen helfen, schneller und persönlicher
zu reagieren.
Hypothese: Eine optionale letzte
Chat-Frage mit Spracheingabe oder Text senkt die
Einstiegshürde für Voice massiv: Der Hinweis ist
kontextbezogen, geht nur an dieses Unternehmen
und kann auch geschrieben werden. Dadurch
bekommen wir ein Soft Signal, ohne direkt ein
dauerhaftes Voice-Profil bauen zu müssen.
Inspiration: Bestehender Post-Apply-Chat
nach Bewerbung; WhatsApp-Sprachnachrichten;
kurze "Anything else?"-Prompts in
Bewerbungsflows.
Kennzahl
% Bewerbungen mit zusätzlicher Voice-
oder Text-Notiz
Verteilung Sprache vs. Text
Abbruchrate beim letzten Chat-Step
Antwortzeit und Antwortquote der
Unternehmen auf Bewerbungen mit Notiz
Erfolgskriterium
≥25% der Kandidaten geben nach der Bewerbung
eine Notiz ab, ohne dass der
Post-Apply-Chat-Abschluss um mehr als 5
Prozentpunkte sinkt. Bewerbungen mit Notiz
erhalten innerhalb von 7 Tagen ≥15% mehr
Unternehmensreaktionen als vergleichbare
Bewerbungen ohne Notiz.
Tracking — wiederverwendet
applied, bestehender
Post-Apply-Chat-Kontext, Dokument-Upload-Events
aus dem Bewerbungsflow.
Kandidaten direkt nach applied /
"Interessiert mich" im Company-Chat, nachdem
Pflichtfragen wie Startdatum und Dokumentstatus
beantwortet wurden.
Company-Ansicht V1
Notiz wird an der konkreten Bewerbung angezeigt:
Audio mit Länge, automatisch erzeugtes
Transkript und optionaler Text. Sie wird nicht
automatisch ins öffentliche Profil übernommen.
Risiken
(1) Zusätzliche Friktion am Ende der Bewerbung.
Mitigation: optional, Skip sichtbar, Text als
Alternative zu Mikrofon. (2) Freitext/Audio kann
personenbezogene oder sensible Inhalte
enthalten. Mitigation: Hinweis "geht nur an
dieses Unternehmen", Transkript/Moderation vor
Company-Anzeige prüfen. (3) Audio-Speicherung
und Löschlogik müssen an Bewerbung/Consent
gekoppelt sein, nicht an das globale Profil.
Soft SignalLead · David / JonesStatus · Idealänk NavigatorEffort · M
08 · "Was ist dir am wichtigsten?" Ranking
Problem: "Warum suchst du?" (Exp 03) ist
Multi-Select — sagt uns was, aber nicht
was am meisten. Für die Match-Sortierung
und das Outreach-Storytelling brauchen wir
Priorität, nicht Liste.
Hypothese: Drag-to-rank zwingt Trade-offs
(man kann nicht alles auf Platz 1 haben). Das
ist genau das Signal, das kein Wettbewerber
heute hat — und das Match-Sortierung wirklich
differenziert macht.
Kennzahl
% Kandidaten mit Ranking gesetzt. Ziel: >30%
(Ranking ist mehr Aufwand als Multi-Select —
niedrigeres Ziel).
Erfolgskriterium
Outreach-Copy, die Top-3-Priorität namentlich
nennt, hat 25% höhere Antwortrate als generische
Copy.
Drag-UX auf Mobile fehleranfällig. Mitigation:
▲▼-Buttons als Backup (siehe Prototyp).
Wasted OutreachLead · JonesStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
09 · Quarterly "Bist du noch verfügbar?" Ping
Problem: Ein erheblicher Anteil unserer
"aktiven" Kandidaten hat längst einen Job.
CSM-Anrufe gehen ins Leere — frustrierend und
zeitfressend. Brauchen ein Pulse-Signal alle 90
Tage.
Hypothese: Ein nicht-blockierendes
Top-Banner beim App-Open mit 3 Klick-Antworten
(Verfügbar / 30 Tage Pause / Vergeben) hat hohe
Antwortrate, weil es wie eine kurze
Höflichkeitsfrage wirkt.
Kennzahl
90-Tage-Refresh-Rate auf
availability-Feld. Ziel: >70%
des aktiven Pools.
Erfolgskriterium
Wasted Outreach (Ops kontaktiert "vergeben"
Kandidaten) sinkt um 40% — direkt messbar im
CSM-Tool.
Problem: Wir haben einen großen
schlafenden Pool — User die mal eingestiegen
sind, aber seit Monaten nicht mehr aktiv waren.
Active Sourcing kann sie nicht nutzen, weil ihre
Daten veraltet sind. Klassisches Henne-Ei.
Hypothese: Eine simple Mechanik
(10-Sek-Update für 1 Los auf 100€
Amazon-Gutschein) bricht das Henne-Ei. Sobald
sich 500 dormant User reaktivieren, hat Active
Sourcing einen frischen Datenpool.
Inspiration: Klassisches
Mailchimp-Reactivation-Pattern; Klarheit aus der
eigenen Active-Sourcing-Erfahrung Q1 (~168
Bewerbungen mit minimalem Aufwand).
Kennzahl
% dormante User (>180d inaktiv) die das
Profil aktualisieren. Ziel: 8-12% Conversion auf
der Landing-Page.
Erfolgskriterium
+500 reaktivierte Kandidaten mit aktuellem
Arbeitgeber-Feld in 30 Tagen. Davon >30% mit
zusätzlicher Voice-Intro (Cross-Sell auf Exp
07).
Tracking — wiederverwendet
Bestehendes UTM-Pattern
(utm_campaign=gewinnspiel-q2,
utm_source=email|whatsapp) — analog
zu reverse-apply und
job_newsletter.
Tracking — neu
reactivation-landing-view
reactivation-employer-set
reactivation-voice-recorded
Feature Flag
nicht nötig (kampagnenbasiert, UTM-getrieben)
Zielgruppe
User mit Newsletter-Opt-in, >180d inaktiv,
Profil-Felder >120d alt
Risiken
(1) Verbraucherrecht / Teilnahmebedingungen —
vor Launch von Felix prüfen lassen. (2)
WhatsApp-Template-Genehmigung (Meta, 24-48h).
(3) Spam-Risiko (Domain-Reputation) bei großen
Sendungen — staffeln.
Feedback LoopLead · David / JonesStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
11 · "Wie gut passt dieser Job?"
Match-Zufriedenheits-Survey
Problem: Pakete 1 (Ranking) und 2
(Orchestration) brauchen ein Ground-Truth-Label:
"war dieser Match gut für den Kandidaten?" Heute
haben wir nur Apply / Nicht-Apply — nicht warum.
Hypothese: PostHog Surveys (heute 0
Surveys aktiv — Greenfield), getriggert
nach 3 angesehenen Jobs in einer Session,
fragt nicht nach einem einzelnen Job sondern
nach dem Match-Feed insgesamt. Liefert in 30
Tagen genug Daten, dass das
Fit-Probability-Modell echte Labels statt
Proxies bekommt.
Inspiration: Spotify Discover Weekly
Daumen hoch/runter; YouTube "Not Interested" →
trainiert direkt das Recommender-Modell.
Kennzahl
Survey-Antwortrate (Ziel: >12%) · Ø-Rating
wöchentlich getrackt · Top-Reasons als Tag-Cloud
im Admin.
Erfolgskriterium
Fit-Probability-Modell (Paket 1) nutzt
Survey-Rating als Trainings-Label. Modell-AUC
verbessert sich messbar gegenüber Baseline (nur
Apply-Signal).
Tracking — wiederverwendet
match-card-view als Trigger-Counter
(Survey erscheint nach 3 Events innerhalb einer
Session)
Tracking — neu
PostHog Survey
"Match-Feed-Zufriedenheit" (1. Survey im
Projekt) → Event
match-feed-rated mit
Properties rating (1-5),
reason,
jobs_viewed_in_session
Feature Flag
match-feed-satisfaction-survey ·
50/50 split, gesteuert über PostHog
Survey-Conditions
Zielgruppe
Alle aktiven User mit ≥3 angesehenen Jobs in
einer Session · Frequency Cap: max. 1
Survey-Antwort pro Woche pro User
Risiken
Survey-Fatigue. Mitigation: PostHog Frequency
Capping (1× pro Woche). "X angesehen /
3"-Counter im Header gehört in den UI-Test,
nicht ins finale Produkt — könnte Verhalten
verzerren.
Problem: Wir erreichen User nur, wenn sie
freiwillig in der App vorbeikommen. Die Mehrheit
kommt nicht vorbei. E-Mail-Newsletter haben in
der Pflege-Demografie miese Open-Rates. WhatsApp
wird täglich genutzt — wir nutzen es bislang nur
für Erinnerungen, nicht für aktive Job-Alerts.
Hypothese: Ein Opt-in für Job-Alerts per
WhatsApp mit Frequenz-Wahl (sofort /
wöchentlich / monatlich) liefert zwei wertvolle
Signale auf einmal: (1) Channel-Präferenz
(Kandidat akzeptiert WhatsApp-Push),
(2) implizite Such-Intensität ("sofort" =
aktiv suchend, "monatlich" = passiv informiert
bleiben). Reduziert dabei dramatisch die
Notwendigkeit, dass User in die App kommen.
Inspiration: Indeed Job Alerts; Brief /
Newsletter-Subscription mit Frequenz-Pickern
(Substack, Stripe Press);
WhatsApp-Reminder-Pattern aus dem aktiven
chat-like-post-apply-flow.
Kennzahl
% aktiver User die opt-in (Ziel:
>25%)
Verteilung über die 3 Frequenz-Optionen
Click-Through-Rate auf Job-Links in
WhatsApp-Nachrichten
STOPP-Rate (Abmeldungen pro Versand)
Erfolgskriterium
≥25% Opt-in-Rate, <5% STOPP-Rate, CTR auf
Job-Links >15%. Damit ist WhatsApp ein
etablierter Outreach-Kanal — nicht nur
Reminder-Werkzeug.
Tracking — wiederverwendet
UTM-Pattern (utm_source=whatsapp,
utm_campaign=job-alert-{instant|weekly|monthly}) — analog zu job_newsletter.
Bestehende Superchat-WhatsApp-Integration aus
Sprint 79.
Alle Applier mit verifizierter Telefonnummer
ODER der Opt-in selbst löst die Verifizierung
aus (Klick auf ersten Deep Link).
Risiken
(1) WhatsApp-Template-Genehmigung pro
Frequenz-Variante über Superchat (Meta-Backend,
24-48h pro Template). (2) Superchat-Kosten bei
"sofort"-Versand skalieren mit Job-Volumen — Cap
pro User auf max. 5/Tag. (3) Power Automate für
die Trigger-Workflows (neue Jobs → passende User
→ Superchat-Send). (4) Datenschutz: explizite
Opt-in-Bestätigung speichern (Timestamp + IP).
(5) STOPP-Keyword muss in Superchat-Webhook
sauber verarbeitet werden.
Offene Fragen
Was triggert den Opt-in-Prompt im Produkt? —
Empfehlung: nach Bewerbung 3 (User hat
Engagement gezeigt) ODER auf Profil-Seite als
persistenter Toggle. Nicht beim ersten Login.
Match AccuracyLead · David / JonesStatus · Idealänk Navigator + BackendEffort · M
13 · Schichtpräferenzen + Soft-Match-Indikator
Problem: Schichtpräferenzen
(Früh/Spät/Tag/Nacht/Wochenende/Rufbereitschaft)
sind heute weder im Profil noch im Matching.
Eine Pflegefachkraft, die nur Tag will, sieht
Nacht-Jobs — der einzige Filter ist
client-seitig und transient. Drittes
Schicht-Konzept neben
shiftIntersection und
workingTypeIntersection, das aber
im Datenmodell fehlt (siehe
decisions/schichtpraeferenzen.md).
Hypothese: Multi-Select Chips im Profil
(OR-Logik, kein Hard-Exclude) liefern ein
Schicht-Signal, das das Matching messbar
verbessert. Mismatch-Indikator auf der Karte
macht den Soft-Match-Charakter transparent —
Kandidaten können bewusst entscheiden, ob sie
für ein gutes Match flexibel sein wollen.
Inspiration: Spec liegt seit Februar 2026
vor
(decisions/schichtpraeferenzen.md).
Pattern wie bei shiftIntersection,
aber neues Datenfeld auf Applier.
Kennzahl
% aktiver Kandidaten mit ≥1
Schichtpräferenz gesetzt (Ziel: >50%)
Verteilung über die 6 Optionen (sanity
check, dass nicht alle "alles" wählen)
"Falsche Schicht"-Beschwerden in Exp 11
Survey gehen zurück
Erfolgskriterium
"Falsche Schicht" als Top-3-Reason in
Match-Feed-Survey (Exp 11) sinkt um ≥40% nach 4
Wochen Sammlung. Damit ist das Signal nutzbar
für Matching-Boost.
shift-mismatch-indicator-clicked
(Kandidat tippt trotz Warnung —
wertvolles Signal über Flexibilität)
Feature Flag
shift-preferences-soft-match
Zielgruppe
Onboarding-Step (neue Kandidaten) + bestehende
Kandidaten via Profil-Prompt
Backend-Aufwand
Neues Feld shiftPattern[] auf
Applier-Modell (Migration). Matching-Logik
erweitern: bestehender Score-Algorithmus bekommt
Schichtpräferenz-Faktor (kein Hard-Exclude).
Beispiel-Cleanup nebenbei: Typos
NIGHTSHIFHT,
MUTLI_SHIFT in den Constants (siehe
schichtpraeferenzen.md).
Risiken
(1) Datenmodell-Migration auf Applier — RLS,
Backwards-Compat. (2) Wenn Kandidaten "alles"
wählen, wird das Signal wertlos —
Mismatch-Indikator hilft hier indirekt (zeigt
Konsequenzen).
Bewusst nicht in V1
Hard-Exclude · Mismatch-Indikator als
Sales-Aufhänger ("Du hast 8 flexible
Kandidaten")
Match AccuracyLead · Paul / JonesStatus · Idealänk NavigatorEffort · S
14 · Arbeitsweg vs. Gehalt Trade-off
Problem: Viele Kandidaten setzen einen
engen Radius (z.B. 15km), ohne zu wissen, dass
nur 5km weiter ein Arbeitgeber liegt, der 20%
mehr zahlt. Wir verpassen "Hidden Gems", weil
wir die finanzielle Schmerzgrenze für Mobilität
nicht kennen.
Hypothese: Wenn wir Kandidaten explizit
nach ihrem "Preis" für Mobilität fragen (z.B.
+15 Min Fahrt für +10% Gehalt), gewinnen wir ein
hochvalides Signal über ihre tatsächliche
Flexibilität. Dies erlaubt uns, den Radius im
Matching intelligent zu erweitern ("Smart
Expansion").
Inspiration: A/B Tests in der
Immobilienbranche ("Wären Sie bereit, für diesen
Preis 10 Min länger zum Bahnhof zu laufen?").
Kennzahl
% User, die eine höhere Flexibilität als
ihren Standard-Radius wählen
Korrelation zwischen aktueller
Gehaltsgruppe und Wechselbereitschaft
Zusätzliche Matches pro User durch
"Smart Expansion"
Erfolgskriterium
>30% der Kandidaten wählen mindestens die "+15
Min / +10%" Option. Das Matching-Volumen für
diese Gruppe steigt um >20% bei gleichbleibender
Klickrate (CTR).
Bestandskandidaten mit "Aktiv"-Status, die
weniger als 10 Matches im Standard-Radius haben.
Visual IdentityLead · Paul / JonesStatus · Conceptlänk FrontendEffort · L
15 · Home Page Redesign (Visual Fidelity)
Problem: Das aktuelle Dashboard ist
funktional, aber es fehlt an emotionaler Bindung
und klarer Hierarchie. Kandidaten sollen sich
auf "ihrer" Plattform fühlen, die ihnen sofort
die besten Optionen präsentiert.
Hypothese: Ein High-Fidelity Redesign mit
klarer Segmentierung (Top Einrichtungen vs. Top
Empfehlungen), moderner Typografie (Fraunces +
Inter) und reichhaltigen Job-Karten (Bilder,
Tags, Logos) steigert die Verweildauer und die
Klickrate auf Job-Details signifikant.
User Sentiment Score (Qualitativ via Exp
11 Survey)
Erfolgskriterium
Die Klickrate auf Job-Details steigt im A/B Test
um ≥25%. Die "Bouncerate" auf der Home-Page
sinkt um 15%.
Tracking — neu
home-tab-switched (tab:
jobs|apps|favs)
home-facility-clicked
(facility_id)
home-job-card-favorited
(job_id)
Feature Flag
dashboard-redesign-v2
Zielgruppe
Alle User (Globales UI Update)
Active SourcingLead · David / JonesStatus · Conceptlänk Navigator + Company PortalEffort · M
17 · Anonymes Active-Sourcing-Profil freigeben
Problem: Active Sourcing funktioniert
nur, wenn Unternehmen genug Signale sehen, um
echte Passung zu erkennen. Gleichzeitig ist die
Angst der Kandidaten groß, vom aktuellen
Arbeitgeber entdeckt zu werden.
Schichtpräferenzen, Versorgungsart und
Entfernung sind wertvoll, dürfen aber nicht zu
einer Identifizierung führen.
Hypothese: Eine Preview-basierte
Einwilligung erhöht Vertrauen und Opt-in-Rate:
Kandidaten sehen exakt, welche anonyme
Unternehmensansicht freigegeben wird, und können
dann "Anonym sichtbar" aktivieren. Blockierte
Arbeitgeber lassen wir in V1 bewusst weg, weil
keine Identitätsdaten sichtbar sind und jede
konkrete Anfrage separat abgelehnt werden kann.
Inspiration: LinkedIn "Open to work" ohne
öffentlichen Badge, Hired/Talent-Pools mit
anonymen Candidate Cards, Datenschutz-Preview
vor Profilfreigabe. Der zentrale Trust-Hebel ist
nicht ein juristischer Hinweis, sondern die
sichtbare Vorschau.
Kennzahl
Opt-in-Rate nach Profil-Preview (Ziel:
>35%)
Drop-off von Preview gesehen → Toggle
aktiviert
% Kandidaten, die nach Aktivierung
innerhalb von 30 Tagen wieder
deaktivieren
Vertrauensscore: "Ich fühle mich damit
sicher" (1-5)
Antwortverteilung auf
Unternehmensanfragen: freigegeben vs.
abgelehnt
Erfolgskriterium
≥35% der angesprochenen Kandidaten aktivieren
die anonyme Sichtbarkeit, <10% deaktivieren
innerhalb von 30 Tagen wieder, und ≥70% bewerten
die Darstellung mit 4 oder 5 auf "fühlt sich
sicher an". Dann ist anonymes Active Sourcing
als Kandidaten-Opt-in tragfähig.
Tracking — wiederverwendet
profile-access-personaldata-clicked
als bestehender Datenschutz-/Profilkontext,
match-card-view für spätere
Company-Card-Impressions, bestehende
Consent-Timestamp-Logik aus WhatsApp Opt-ins.
Kandidaten mit ausreichendem Profilstand:
Position, Ausbildung, Berufserfahrung,
Care-Type-Cluster, Schichtpräferenz,
Arbeitszeitmodell, Startzeitpunkt, optional
Spezialisierungs-Erfahrung, Weiterbildungen,
Führerschein und vorhandene Dokumenttypen. Start
mit aktiven und offen-passiven Kandidaten, nicht
mit "Pause".
Company-Ansicht V1
Anonymisierte Candidate Card mit bestehendem
Gender-Label unter dem Titel, z.B. "Weiblich";
alle weiteren Signale stehen erst im
Detailbereich: Position "Pflegefachkraft
(m/w/d)", Ausbildung "Pflegefachmann/-frau",
Berufserfahrung "5-10 Jahre", Care-Type-Cluster
"Außerklinische Intensivpflege",
Schichtpräferenz "Tagschicht, Frühschicht",
Arbeitszeit "Vollzeit, Teilzeit (Part time)" und
Start "Innerhalb 3 Monate". Zusätzlich werden
pro Unternehmen Entfernung, Führerschein,
Spezialisierungs-Erfahrung aus Exp 05, z.B. "4
Jahre Intensivstation", Weiterbildungen aus
ContinuingEducationType, z.B.
"Außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege",
"Palliative Care" und "Wundmanagement", sowie
vorhandene Dokumenttypen wie "Lebenslauf" und
"Examensurkunde" angezeigt. Die konkrete Anfrage
bleibt schlank: Unternehmenstitel,
Datenschutzsatz und expandable "Mehr Infos zum
Unternehmen", aber keine separate
Matchsignal-Liste. Die Entfernung ersetzt
Standortdaten, zeigt aber keine exakte
PLZ/Wohnadresse. Dokumentinhalte und Dateien
bleiben bis zur Kontaktfreigabe verborgen. Nicht
sichtbar: Name, Foto, Telefonnummer, E-Mail,
aktueller Arbeitgeber, exakte PLZ/Wohnadresse.
Risiken
(1) Re-Identifikation über seltene Kombinationen
aus Ort, Spezialisierung und Schicht. Die
Entfernungsangabe ist dabei ein eigenes
Hochrisiko-Signal: In ländlichen Regionen kann
schon "12 km entfernt" zusammen mit
Spezialisierung, Schicht und Geschlecht auf
wenige Personen eingrenzen. Mitigation: keine
exakten Kilometer in V1; stattdessen grobe
Buckets wie "nah / pendelbar / weiter weg" oder
"0-25 km / 25-50 km / 50+ km", und Entfernung
nur anzeigen, wenn eine interne
Mindest-Anonymitätsregel erfüllt ist. Bei zu
geringer Kandidatendichte Entfernung ganz
ausblenden und erst nach Kontaktfreigabe
konkretisieren. (2) Unternehmen missverstehen
"sichtbar" als Kontaktrecht. Mitigation: Anfrage
bleibt zustimmungspflichtig. (3) Recht/Consent:
Opt-in mit Timestamp, Version der Preview und
sichtbaren Feldgruppen speichern.
Bewusst nicht in V1
Blockierte Arbeitgeber · CV-/Dokumentinhalte ·
aktueller oder früherer Arbeitgeber · direkte
Kontaktaufnahme ohne Freigabe · exakte
Standortdaten · Voice Intro · Arbeitgeber-Suche
nach Namen oder Telefonnummer
Offene Fragen
Brauchen wir eine Mindest-Anonymitätsregel, z.B.
Profil erst anzeigen, wenn in einer Region genug
ähnliche Kandidaten existieren? Empfehlung: für
V1 als interne Safety-Guardrail prüfen, aber
nicht in der Kandidaten-UI erklären.
Active SourcingLead · Paul / JonesStatus · Conceptlänk Profile & VerificationEffort · L
Problem: Das Standard-Profil soll um das anonyme Active Sourcing (EXP 17) erweitert werden. Da Nutzer das Profil in unterschiedlichen Zuständen aufrufen (eingeloggt vs. nicht eingeloggt über CRM-Links), benötigen wir ein nahtloses UX-Modell. Nicht identifizierte Nutzer müssen sensible Daten (Namen, Firmen-Details, Dokumente) geschützt sehen, während eine klare Login-Barriere aufgebaut und die anonyme Sichtbarkeit demonstriert wird.
Hypothese: Ein adaptives Profil, das im nicht-eingeloggten Zustand sensible Daten sperrt, aber die anonyme Arbeitgeber-Perspektive demonstriert oder Gamification nutzt, steigert die Login-Konvertierung und Profilvervollständigung, ohne das Vertrauen der Kandidaten zu beschädigen.
Getestete Varianten: · Var A (Integrated Hub): Einbindung der Sourcing-Sichtbarkeit als Inline-Steuerungselement direkt am Profilanfang.
· Var B (Tabbed Preview): Mentale Aufteilung in "Mein Profil" (Daten bearbeiten) und "Arbeitgeber-Vorschau" (Darstellung für Firmen kontrollieren).
· Var C (Gamified Score): Koppelung der Sourcing-Sichtbarkeit an eine Profil-Fortschrittsanzeige (ab 80% Readiness freigeschaltet).
Kennzahl
Login-Konvertierungsrate im nicht-eingeloggten Zustand (Ziel: >20%)
Profil-Vervollständigungsrate (Zuwachs an Readiness-Score)
Verweildauer und Interaktion auf den verschiedenen Profil-Varianten
Active Sourcing Opt-in Rate nach Login
Erfolgskriterium
Mindestens 20% der nicht-eingeloggten Nutzer führen eine Identifizierung durch, wenn sie auf geschützte Bereiche oder Sourcing-Toggles klicken. Der durchschnittliche Vollständigkeits-Score steigt bei Nutzung von Variante C um 15%.
Tracking
profile-verification-started (source: click_on_locked_element | top_banner), profile-completeness-item-clicked (field_key), profile-variation-changed (variation: A | B | C).
Feature Flag
default-profile-sourcing-variations
Zielgruppe
Alle Kandidaten, die ihr Profil über Direktlinks, E-Mails, SMS oder den regulären Navigationsbereich aufrufen.
Match AccuracyLead · Paul / JonesStatus · Conceptlänk ProfileEffort · M
Problem: Berufserfahrung, Weiterbildungen und die neue Fachbereich/Funktion-Tiefe (EXP 05) wirken im Profil zu ähnlich — Kandidaten verstehen nicht, was wohin gehört. Das senkt Completion Rate und Match-Qualität.
Hypothese: Eine UX, die die drei Datenpunkte klar trennt (ohne das Datenmodell zu ändern), steigert die Anzahl ausgefüllter Einträge und verbessert die Signalqualität für Einrichtungen.
Getestete Varianten: · Var A (3-Fragen-Wizard): Konversation statt Kategorien — „Wo gearbeitet?“ → „Welche Bereiche?“ → „Welche Fortbildungen?“
· Var B (Kompetenz-Hub): Eine Seite mit drei farblich codierten Zonen statt Accordion „Qualifikationen“.
· Var C (Employer Mirror): Arbeitgeber-Vorschau zuerst, darunter Boost-Karten mit Live-Effekt auf dem Kurzprofil.
Kennzahl
Completion Rate pro Datenpunkt (Stationen, Fachbereich/Funktion, Fortbildungen)
Durchschnittliche Anzahl Einträge pro abgeschlossenem Flow
Abbruchrate pro Schritt / Zone / Boost-Karte
Korrelation mit Match-Qualität und Employer-Anfragen
Erfolgskriterium
Mindestens 30% mehr ausgefüllte Fachbereich/Funktion-Einträge vs. Control (EXP 05 Standalone). Fortbildungs-Completion steigt um 20%. Nutzer können in Usability-Tests korrekt erklären, welche Info wohin gehört.
Tracking
qualification-flow-started, qualification-step-completed (step: stations | depth | fortbildung), qualification-variation-changed (variation: A | B | C), specialism-experience-set, role-function-experience-set.
Feature Flag
qualification-combined-flow
Zielgruppe
Alle Kandidaten im Profil-Bereich „Qualifikationen“, insbesondere Nutzer mit unvollständiger Berufserfahrung oder fehlender Fachtiefe.
NewsletterBackend LogicEXP 20
20 · Newsletter Logic Summary
Purpose: zentrale Übersicht über
Newsletter-Bedingungen, Versand-Logik und
Email-Designs.
Fokus
Applicant Newsletters (regelmäßig & infrequent)
inkl. Eligibility-Queries und Sending-Pipeline.
Tracking
(dokumentiert im Prototyp) – Events zur Flow-
Qualität und Conversion.
Signal CRMLead · Paul / JonesStatus · ConceptPräferenzenEffort · M
21 · Präferenzen aktualisieren
Problem: Präferenzen altern schnell. Nach einigen Wochen sind Suchgebiet, Verfügbarkeit, Arbeitsumfang oder gewünschte Dienste oft nicht mehr aktuell. Das verschlechtert Matching, Newsletter-Relevanz und die spätere Active-Sourcing-Qualität.
Hypothese: Ein kompakter 90-Tage-Re-Prompt als Bottom Sheet senkt die Hürde zur Aktualisierung, weil Kandidaten nur ihre aktuellen Jobpräferenzen prüfen und bestätigen müssen, statt erneut das ganze Profil zu bearbeiten.
Testidee: Das Sheet zeigt alle relevanten Präferenzfelder aus dem Profil gesammelt an: Suchgebiet, gesuchte Position, Versorgungsart, Arbeitsumfang, Dienst-Präferenzen, Verfügbarkeit und bevorzugte Arbeitszeit.
Kennzahl
Update-Rate des 90-Tage-Re-Prompts
Anteil bestätigter oder geänderter Präferenzfelder pro Session
Klickrate auf einzelne Präferenzkarten
Lift in Match-Qualität nach aktualisierten Präferenzen
Erfolgskriterium
Mindestens 35% der angesprochenen Kandidaten bestätigen oder aktualisieren innerhalb einer Session ihre Jobpräferenzen. Besonders wichtig ist, dass Suchgebiet, Dienste und Verfügbarkeit frischer werden.
Kandidaten mit Präferenzen, die älter als 90 Tage sind, insbesondere Nutzer mit CRM-Kontaktpunkten wie E-Mail, WhatsApp oder Reaktivierungsflows.
Signal CRMLead · Paul / JonesStatus · ConceptE-Mail CopyEffort · S
22 · Profil-Update E-Mail Copy (A/B/C)
Problem: Viele Kandidatenprofile sind veraltet. Das verschlechtert Matching und Newsletter-Relevanz, und Einrichtungen können schlechter einschätzen, ob ein Kandidat zu den Job-Anforderungen passt. Wir wissen nicht, welcher Copy-Winkel Kandidaten am besten zum Aktualisieren bewegt.
Hypothese: Der psychologische Winkel der E-Mail (Eigennutz vs. Arbeitgeber-Perspektive vs. persönlicher Kurz-Check) hat signifikanten Einfluss auf die Profil-Update-Rate — bei identischem CTA-Ziel.
Getestete Varianten: · Var A (Profil-Snapshot): Datengetrieben — Vollständigkeits-Balken, fehlende Angaben, Alter der letzten Aktualisierung und Zahl offener Jobs in der Nähe. Minimal Text.
· Var B (Arbeitgeber-Blick + Daten): Hybrid — Perspektivwechsel-Story (so liest eine Pflegedienstleitung dein Kurzprofil) plus die eigenen Daten-Karten als Beleg.
· Var C (Kurz & persönlich): Plain-Text-Stil wie eine 1:1-Nachricht, 60-Sekunden-Check von drei Angaben.
Kennzahl
Profil-Update-Rate innerhalb von 7 Tagen nach Versand (primär)
Open Rate pro Betreff-Variante
Click Rate auf den Profil-CTA
Wizard-Completion nach Klick
Erfolgskriterium
Die beste Variante erreicht mindestens 8% Profil-Update-Rate und schlägt die schwächste Variante um mindestens 30% relativ. Gewinner wird Standard-Copy für den Profil-Update-Flow im CRM.
Test
SendGrid-Template mit drei Versionen (oder drei Template-IDs), Split 33/33/33. Merge-Felder nach Newsletter-Konvention: applier.first_name, applier.City, applier.applicant_app_url. Variante A und B benötigen zusätzlich pro Empfänger berechnete Daten: profile.completeness, profile.last_updated_days, profile.missing_fields, jobs.nearby_count. Unsubscribe über ASM-Gruppe.
Tracking
profile-update-email-clicked, profile-update-completed mit Property email_variant (A | B | C) und applier_extId; UTM utm_source=profile_update_email, utm_campaign=exp-22-[a|b|c].
Feature Flag
profile-update-email-copy
Zielgruppe
Kandidaten mit Profildaten älter als 90 Tage und aktivem E-Mail-Kanal (keine Abmeldung, verifizierte E-Mail). Kein Versand an Kandidaten, die in den letzten 30 Tagen bereits einen Profil-Prompt erhalten haben.
Active SourcingCompany ProductLead · PaulStatus · RequirementsEffort · L
23 · Company-led Active Sourcing
Problem: Active Sourcing hängt heute am Agenten
(POST …/active-source/ (Job-Empfehlung an
Kandidat). Unternehmen können passende Kandidaten nicht
selbst ansprechen — der AS-Hebel skaliert nicht.
Hypothese: Wenn enabled Companies pro Job eine
gedrosselte Kandidatenliste sehen, aus Templates
wählen und mit Tagesquota messagen (E-Mail / WhatsApp +
In-App), steigt Company→Candidate-AS-Volumen — ohne die
Retention zu zerstören, weil Inventory-Drip und Caps
Spam verhindern.
Scope dieser Datei: Requirements only (kein UI).
Open Decisions zum Abhaken vor Design. Baut auf EXP 17
(anonymes Profil / Opt-in) auf; eigener Domain-Pfad neben
Agent-AS.
Company AS adoption (% enabled cos. mit ≥1 Send/Woche)
Outreach → Apply (7d)
Quota utilization & applicant opt-out rate
Agent time-to-action auf Priority Applies
Erfolgskriterium
Pilot companies nutzen die Quota regelmäßig; Apply-Rate
aus Outreach ist messbar positiv; Unsubscribe/Complaint
nicht schlechter als Agent-AS; Agents greifen Priority
Applies schnell auf. Numerische Targets in EXP 23 Open
Decisions festlegen.
Pilot: onboarded Companies mit Feature-Toggle on.
Kandidaten mit Reverse-Recruiting / AS-Opt-in.
Agents für Priority-Follow-up.
Empfehlung: Sprint-Sequenzierung
Nicht alles auf einmal. Reihenfolge folgt der
Leverage-Matrix oben: erst die billigen,
hoch-signalstarken UX-Captures (sofortige Wins für Paket
2), parallel der Sales-Hebel, dann die größeren Bets.
Re-Order erlaubt — Hauptsache, ihr trefft eine
Entscheidung.
Match-Accuracy-Sprint mit direktem Loop: 05 + 13
verbessern Match-Qualität, 11 misst, ob es bei
den Kandidaten ankommt. 12 nutzt die
WhatsApp-Integration aus Sprint 79 weiter.
Dichter Sprint, aber thematisch geschlossen.
07.1 ist der kleinere Voice-MVP direkt im
Post-Apply-Chat. 07 bleibt die größere Roadmap
für profilweite Audio-Signale. 17 ist der
Trust-Gate für das spätere Company-Angebot. 18 testet
adaptive Profil-Darstellungen und Authentifizierung.
23 ist das Company-Product-Loop (Requirements → Design)
auf Basis von 17. 10
verschiebt sich nach hinten, weil es erst dann
maximalen Wert liefert, wenn 05+07 als
Reaktivierungs-Aufhänger zur Verfügung stehen.